Pierrick Pivron könnte heute zurückkehren

Der SC Langenthal kann ab heute Abend sehr wahrscheinlich wieder auf Pierrick Pivron zählen. Der Meisterschütze aus dem letzten Jahr war bereits am Mittwoch nahe an einem Einsatz, nun soll es klappen.

Pivron’s Comeback für die Spiele gegen Visp und Thurgau während der Qualifikation war wohl noch etwas zu früh. Jedenfalls musste der 27-Jährige den Status „verletzt“ ein weiteres Mal annehmen. Grund dafür war unter anderem auch Müdigkeit, die Pivron nach jeder Belastung stärker als üblich zu schaffen machte. Aktuell sieht es aber danach aus, als würden er und der SCL einen neuen Versuch wagen. Es scheint gut möglich, dass er heute Abend zu seinem ersten Playoff-Einsatz kommen wird.
Dagegen wohl nicht dabei ist Aurélien Marti. Er scheint sich kürzlich verletzt zu haben, im heutigen Warmup war er deshalb nicht dabei.

Noch nicht das Gelbe vom Ei 
Dabei besteht kein Zweifel, dass der flinke Stürmer dem SC Langenthal neuen Drive geben kann. Gerade zu Beginn des Mittwochspiels gab es noch nicht gerade viel Grund zum Freuen für die SCL-Fans. Oft war der Auftritt insbesondere nach vorne energielos und nur wenig überraschend. Trainer Per Hånberg begründete dies später mit dem mentalen Druck. Nicht wenige Spieler kamen dabei überhaupt nicht an ihre Leistungsgrenze heran, Jeffrey Füglister enttäuscht beispielsweise seit mehreren Spielen mit seiner wenig energischen Leistung, Hans Pienitz produzierte unüblicherweise Fehler zu hauf, die dritte Linie rund um den grösstenteils schwachen Giacomo Dal Pian war höchstens defensiv solide und Marco Mathis verdiente sich beim womöglich einzigen Schuss im ersten Drittel auch nicht gerade Lorbeeren. Von jenen Spieler braucht es heute und vor allem auch in einem allfälligen Halbfinale eine klare Steigerung.
Daneben gab es aber auch zweifellos Spieler, die zu überzeugen wussten. Die zweite Linie lebt derzeit von einem sehr geschmeidigen und schnellen Dario Kummer, der ständig wieder vor dem gegnerischen Tor für Gefahr sorgt. Philip Ahlström spielte defensiv so solid wie schon lange nicht mehr und setzte mit seinem Pfostenschuss sogar offensiv Akzente. Und Silvan Hess fährt seine Checks konsequenter zu Ende als jeder andere – da ist es zweifellos schade und auch ein bisschen unverständlich, dass das Eigengewächs nicht wie in den letztjährigen Playoffs wieder mehr zum Einsatz kommt.
Immerhin haben die Langenthaler bis zum Schluss vom Mittwochsspiel ihre Fähigkeiten besser unter Beweis gestellt und den Vispern kaum eine Chance gelassen. Auf diese Art und Weise kann heute Abend auswärts die Halbfinalqualifikation realisiert werden. Da besteht selbst gegen die Feuerwehr-Starter aus dem Wallis kein Zweifel.

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leroyryser

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