Yannick Rathgeb: «Besser hätte es nicht laufen können»

Vor der heutigen Partie des SC Langenthal in La Chaux-de-Fonds blicken wir über die Schoren-Grenze hinaus: Der gebürtige Langenthaler Yannick Rathgeb hat in der NLA bei Fribourg-Gottéron eingeschlagen und gehört in seiner ersten Aktiv-Saison bereits zu den wichtigsten Verteidigern. 

Seit dieser Saison spielt Yannick Rathgeb wieder in der Schweiz. Nach zwei Saisons in Übersee bei den Plymouth Whalers, verläuft seine erste Aktivsaison spektakulär und erfolgreich: Rathgeb ist mit Abstand der beste Punktesammler der Fribourger Verteidigung, spielt in Über- und Unterzahl. Mit seinen 7 Toren und 14 Assists ist er insgesamt der fünfbeste Skorer von Fribourg, in der NLA ist er der sechstbeste Verteidiger der Skorerliste. Ein Start nach Mass also, den auch Yannick Rathgeb dazu bewegt zu sagen: «Es hätte gar nicht besser laufen können.»

Picard viel zu verdanken
Höchstens in der Meisterschaft. Dort haben die Drachen einem idealen Start mit acht Siegen in Folge erlebt, dann aber mächtig nachgelassen – mittlerweile stehen sie auf Rang sechs, knapp über dem Playoffstrich. Auch deshalb wird von Yannick Rathgeb bereits in seiner ersten Aktivsaison viel erwartet. «Als junger Spieler darf man Fehler machen. Ich habe aber sehr viel Eiszeit und da sollte ich Fehler eigentlich komplett vermeiden», erklärt der 20-Jährige. Wenn es aber dennoch Fehler passiert sind, so konnte er sich stets auf seinen Verteidigerkollege Alexandre Picard verlassen. «Ich habe ihm viel zu verdanken. Er sichert mich immer sehr gut ab und wenn ich einen Fehler mache, dann korrigiert er ihn», sagt Rathgeb. Picard ist derzeit aber verletzt, was Rathgeb während den nächsten sechs bis acht Wochen einen neuen Verteidigungspartner bescheren wird.

Zum Abschluss in die Heimat
Was die Zukunft tatsächlich für Yannick Rathgeb bereithält, weiss noch niemand. Vielleicht wäre eine Rückkehr nach Nordamerika möglich, aktuell sei dieser Traum aber überhaupt kein Thema für ihn. Vielmehr wolle er in diesem Jahr mit Fribourg-Gottéron in den Playoffs spielen, alles andere wäre laut Rathgeb eine Enttäuschung. Und dann wolle er irgendwann den Schweizermeistertitel gewinnen und so sei auch die Nationalmannschaft ein Thema, auch wenn ein Einsatz für die Schweiz aktuell nicht das Hauptziel sei.
«Und später dann, wenn ich in der NLA nicht mehr genügend gut bin, will ich zum SC Langenthal und dort auch Meister werden», erklärt der 20-Jährige. Für ihn, so Rathgeb, wäre ein solcher Abschluss seiner Aktivkarriere perfekt.

Dieser Bericht ist ein Ausschnitt aus dem Interview im Unter-Emmentaler. Das ganzseitige Interview kann nur im «UE» angeschaut werden.

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