Jeff Campbell wohl weiterhin nicht dabei

Der SC Langenthal dürfte auch heute Abend ohne seinen zweiten Ausländer Jeff Campbell auskommen müssen. Nach dem Sieg am vergangenen Dienstag gibt es für die Langenthaler keinen Grund ein Risiko einzugehen.

23.10.2015; Diners Club Arena, Rapperswil; EISHOCKEY NLB – SC Rapperswil-Jona Lakers - SC Langenthal – SC Langenthal Stürmer Stefan Tschannen und SC Langenthal Stürmer Jeff Campbell jubeln, genauso wie im Hintergrund SC Langenthal Stürmer Vincenzo Küng. Foto: Leroy Ryser

Campbell trainiert zwar seit mehreren Tagen unter voller Belastung und Gerüchten zufolge ist sein Heilungsverlauf sehr gut. Kleinste Schmerzen hemmen die Verantwortlichen womöglich aber noch, an einem Einsatz. Im letzten Vorbereitungstraining spielte Brent Kelly deshalb mit Marc Kämpf und Vincenzo Küng in einer Linie.
Es ist anzunehmen, dass Campbell heute bereits spielen würde, wenn die Oberaargauer das Startspiel verloren hätten. So gehen sie aber möglicherweise auf Nummer sicher und bringen den 34-Jährigen noch nicht. Ob Campbell dann am Sonntag eingesetzt wird, dürfte ebenfalls vom heutigen Resultat abhängig sein. Gewinnt der SC Langenthal, wird Campbell vielleicht erst am Dienstag eingesetzt. Im Gegensatz zum Sonntag wäre die Erholungszeit nach dem Dienstagsspiel so oder so länger.

31.10.2015; Schoren, Langenthal; EISHOCKEY NLB – SC Langenthal - HC Red-Ice Martigny – von links nach rechts: SC Langenthal Stürmer Brent Kelly, SC Langenthal Stürmer Jeff Campbell und SC Langenthal Stürmer Stefan Tschannen. Foto: Leroy Ryser

Für Brent Kelly ist die Situation derweil speziell. Seit seiner Ankunft in Langenthal hat der ebenfalls 34-jährige Kanadier noch nie ohne Stefan Tschannen und ohne Jeff Campbell gespielt – mindestens einer war ständig mit ihm auf dem Eis. Das Spiel vom vergangenen Samstag in Martigny war deshalb eine Premiere. „Es ist manchmal schon ein bisschen komisch. Wenn du Stefan auf der Seite oder Jeff in der Mitte erwartest und jemand anderes dort steht, musst du schauen, wie sie laufen. Die anderen beiden kannte ich schon so gut, dass das weniger nötig war“, sagte der Topscorer vergangene Woche. Es habe zwar eine Umstellung gebraucht, offenbar funktioniere es mit Vincenzo Küng und Marc Kämpf ebenfalls gut – die Linie harmoniere. „Es hat auch mir gutgetan zu sehen, dass ich auch mit anderen Spielern weiterhin Punkte produzieren kann“, so Kelly weiter. Auch diese Tatsache nimmt den Verantwortlichen und Jeff Campbell selbst Druck von den Schultern und liefert keine Gründe seine Rückkehr zu forcieren.

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