Dem SC Langenthal droht das Ausscheiden

Auf desktopstories – leroyryser.ch gehen wir auf Fehlersuche: Im Gespräch mit Philippe Seydoux werden die bekannten Probleme des SC Langenthal angesprochen und der Routinier nimmt Stellung. Doch was meinen Sie, liebe Leserinnen und Leser?

16.02.2016; Schoren, Langenthal; EISHOCKEY NLB PLAYOFFS – SC Langenthal - HC Red-Ice Martigny – SC Langenthal Stürmer Andri Spiller (links) gegen Red-Ice Martigny Torhüter Ludovic Waeber. Foto: Leroy RyserDie Spieler des SC Langenthal haben es zuletzt selbst immer wieder bemängelt: Zu wenig Wille, zu wenig Biss, zu wenig Feuer. „Wir müssen Ihnen die Hölle heiss machen“, forderte Philippe Seydoux sich und seine Kollegen in Vorbereitung auf das heutige Spiel auf. Man müsse den Gegner mehr provozieren und dadurch zu Fehlern zwingen. Und die Tore schiessen – etwas das zuletzt ebenso wenig erfolgreich passierte.

26.02.2016; Schoren, Langenthal; EISHOCKEY NLB PLAYOFFS – Spiel 5: SC Langenthal - HC Red-Ice Martigny – Red-Ice Martigny Verteidiger Fabien Currit (von links), SC Langenthal Stürmer Arnaud Montandon und Red-Ice Martigny Torhüter Ludovic Waeber. Foto: Leroy RyserAuf den Kommentar von leroyryser.ch „Fehlen die Leader?“ angesprochen antwortet Seydoux wie folgt: „Wir versuchen schon voranzugehen. Aber es kommt zu wenig hinterher.“ Weiter darauf eingehen wollte der Verteidiger zwar nicht, seine Meinung scheint aber offensichtlich: In einem Team haben alle Spieler ihre Aufgaben. Einige müssen Tore schiessen, andere Powerplay spielen. Und da nehmen nicht alle ihre Aufgaben wahr. „Viele junge Spieler müssen auch mehr Freude zeigen anstatt den Kopf hängen zu lassen. Wir spielen Playoff, da sollte die Motivation automatisch vorhanden sein.“

19.02.2016; Patinoire de Forum, Martigny; EISHOCKEY NLB PLAYOFFS – HC Red-Ice Martigny – SC Langenthal – SC Langenthal Verteidiger Philippe Seydoux. Foto: Leroy RyserDiese Fehler zu beheben dürfte die Aufgabe der letzten zwei Tage gewesen sein. Ob es in dieser kurzen Zeit gelungen ist, wird sich erst heute Abend um 18.15 Uhr in Martigny zeigen. Ein Live-Ticker wird es dazu ebenfalls geben. Ein Ziel formulierte Philippe Seydoux aber bereits am Freitagabend: „Wir müssen auftreten wie Raubtiere. Hässig sein. Wir müssen uns den Sieg holen, denn bringen, wird ihn uns keiner.“

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